5. Februar 2019

Neuer PRIME-Case beschäftigt sich mit smartem Carbonbeton

Smartes Sitzen: Carbonbetonbank mit Sensorikintegration so lautet der Titel des neuen P R I M E-Cases. Das Team bestehend aus Vertretern von C³ – Carbon Concrete Composite e.V., Cool Silicon e.V., der TU Dresden und dem Designbüro neongrau ging der Frage nach, wie eine Funktionsintegration von Mikro- und Nanoelektronik in Carbonbeton – sprichwörtlich – aussehen kann.

Carbonbeton gilt als einer der Baumaterialien der Zukunft. Der Baustoff, der Beton mit einem Gelege aus Carbonfasern verbindet, bietet vielfältige Vorteile gegenüber herkömmlichen Materialien, insbesondere gegenüber Stahlbeton. Er ist langlediger, belastbarer und vor allem leichter und bietet durch seine Textur neue Möglichkeiten in Architektur und Design.

Im Rahmen von P R I M E rückte die Vision in den Mittelpunkt, Carbonbeton mit Elektronik auszustatten und ihn smart zu gestalten. Die Struktur des Textilbetons, das gitterförmig angeordnete Carbonfasergelege im Inneren, bildet gute Voraussetzungen, um Sensoren zu integrieren. Dies macht eine Vielzahl an neuen Funktionalitäten und Innovationen möglich.

Dieses Potential galt es im P R I M E-Case weiter auszuloten und in einen für die Öffentlichkeit zugänglichen Demonstrator zu überführen, der die Funktionalität von intelligentem Carbonbeton zeigt und dabei gleichzeitig erlebbar macht. Dazu entwickelte das Team von neongrau ein Anwendungsszenario in Form einer Carbonbetonbank für den halböffentlichen Raum, in dem Funktionselemente wie Heizen, induktives Laden und Wifi in den Carbonbeton integriert, additive Elemente wie Screens und Beleuchtungen hinzugefügt werden (siehe Abbildung).

Mehr über den P R I M E-Case erfahren.

 

 

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