Konferenz Review

Am 27. und 28. September 2017 lud die P R I M E-Innovationskonferenz zahlreiche Gäste in die Messe Dresden ein, um das P R I M E-Netzwerk, erfolgreiche Pilotprojekte und Best-Practice-Beispiele an der Schnittstelle zwischen Kreativwirtschaft, Materialforschung und klein- und mittelständische Unternehmen vorzustellen.

Ein reichhaltiges Programm mit einer Mischung aus Vorträgen, Business-Speed-Dating und Podiumsdiskussion lockte über 100 Teilnehmer*innen zur Konferenz, die im Rahmen der Werkstoffwoche 2017 – dem größten Messekongress im Bereich der Materialwissenschaften – angesiedelt war. Verschiedene Netzwerkformate riefen die Teilnehmer*innen außerdem dazu auf, sich gegenseitig kennenzulernen und in Kontakt miteinander zu treten.

Voträge und Netzwerkformate

Das Innovationsforum P R I M E und die Vertreter der Partnerverbände Wir gestalten Dresden, Materialforschungsverbund Dresden und Wissensarchitektur (TU Dresden) stellten sich vor. Impulsvorträge aus Wissenschaft und Wirtschaft sorgten außerdem für Einblicke, wie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgreich von Statten gehen kann.

 

Martin Fieldler (Vorstand, Wir gestalten Dresden), Martin Kunath (Materialfroschungsverbund) und Dr. Peter Schmiedgen (TU Dresden, Wissensarchitektur) (v.l.)

 

Juliane Horn (P R I M E-Projektleiterin)

 

Konferenzteilnehmer*innen im Erlweinsaal der Messe Dresden

 

Alexander Braun (Stamos & Braun Prothesenwerk) sprach über Chancen und Schwierigkeiten von Kooperationsprojekten zwischen KMU und Forschungseinrichtungen.

 

Prof. Andreas Mühlendbehrend (Professor für Industriedesign an der Bauhaus-Universität Weimar und Inhaber von „RESOLUTDESIGN“: Büro für Industriedesign und Grafik) referierte über Kreativität als Ingenium und Methode.

 

Prof. Christoph Leyens (Professur für Werkstofftechnik und Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft, TU Dresden sowie Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer IWS Dresden) sprach über den Druck neuer Welten im Rahmen additiver Fertigungsverfahren.
Podiumsdiskussion von Kreatives Sachsen zum Thema: Perspektivwechsel – Neue Wege zu branchenübergreifenden Kooperationen

 


P R I M E – Cases

Vier Pilotprojekte, die sog. P R I M E-Cases, wurden auf der Konferenz vorgestellt. Jedes Team arbeitete im letzten halben Jahr an spezifischen Herausforderungen von KMU im Bereich Produktentwicklung, Innovationsprozesse, Produktivitätssteigerung und Platzierung am Markt.

Case I: Products

Martin Fiedler (Designbüro neongrau) und Saskia Glandien (Schicktanz GmbH) stellen das im Rahmen von P R I M E entwickelte Green-Wall-System vor (Case I).

 

Green-Wall 3D (Visualisierung: neongrau)

 

Case II: Processes

Markus Trappe (mtid), Wolfgang Tumpach (e.s.m. Pirna GmbH) und Martin Kunath (Fraunhofer IKTS) (v.l.) präsentierten einen Schwimmbadfilter aus Edelstahl, der es in Verbindung mit keramischen Schäumen ermöglicht, Schadstoffe ohne Chlor zu filtern P R I M E-Case II).

 

Flatpanel-Modul mit Filtrationsfunktion (Visualisierung: mtid – markus trappe industriedesign)

 

Case III: Productivity

Florian Lenz (Leichtbauzentrum Sachsen GmbH) und Christian Vogel (ILK Dresden) stellten die Visionen eines Multi-Materialdemonstrators für generative Fertigungsverfahren vor. P R I M E schrieb hierzu einen Ideenwettbewerb unter zehn Designer*innen aus (Case III).

 

Case IV: Placement

Martin Juhrisch (Symate GmbH) und Sebastian Schwerk beschäftigten sich im Rahmen von P R I M E mit einer Kommunikationsstrategie im Bereich Industrie 4.0 (P R I M E-Case IV).

 


 

P R I M E Ausstellung und Aftershowparty

Alle P R I M E-Cases sowie weitere BestPractice-Beispiele wurden aim Rahmen der P R I M E-Ausstellung gezeigt.

Den Abschluss der zwei Konferenztage bildete dann die P R I M E-staged-Aftershowparty im Kraftwerk Mitte, die einen der Höhepunkte der Kooperation zwischen P R I M E und der staged Designshow + Award bildete.

Ausstellung der Siegerideen des PRIME-Wettbewerbs: Leichtbauhelm emil und das _3D Raumkonzept

 

Darstellung von cloudbasierter Prozess- und Qualitätsoptimierung in der Kunststoffverarbeitung

 

MULTI Aufzugsystem als vertikales und horizontales Transportsystem, entwickelt mit thyssenkrupp Elevator Innovation

 

 

 

Mehr Eindrücke der P R I M E-Innovationskonferenz sind in der Bildergalerie zu finden.